Die Akupunktur (lat. acus = Nadel, punctura das Stechen) nimmt ihren Ursprung vor ca. 3000 Jahren in China. Nach der traditionellen chinesischen Lehre ist unserer Körper von einem Netz von Energiebahnen (Meridianen) durchzogen. In ihnen fließtt die Lebensenergie Qi mit ihren Anteilen Yin und Yang. Diese beiden Kräfte sind im Körper als Gegenpole wirksam und befinden sich bei idealem Gesundheitszustand im Gleichgewicht. Ein Ungleichgewicht führt zu Krankheit. Durch die Reizung bestimmter Punkte auf den Energiebahnen mittels Akupunkturnadeln kann der gestörte Energiefluss angeregt und reguliert werden, Blockaden und Störungen lösen sich auf. Schmerzen werden dadurch gelindert, Anspannung löst sich auf.
Indikation zur Akupunktur Die Akupunktur ist bei folgenden orthopädischen/ nicht orthopädischen Erkrankungen empfehlenswert:
- Chronische Wirbelsäulensyndrome
- Sehnen- und Gelenkerkrankungen (z.B. Tennisellenbogen/ Schulter-Arm-Syndrom)
- Chronische Spannungskopfschmerzen
- Karpaltunnelsyndrom
- Rheumatische Erkrankungen/ Fibromyalgie
- Depression
- Erschöpfungszustände
- Nikotinentwöhnung
- Adipositas
- Menstruatuionsbeschwerden
Seit 2007 ist die Akupunktur Kassenleistung. Es werden von den gesetzlichen Krankenkassen pro Jahr 10 Akupunktursitzungen bei lumbalen Rückenschmerzen oder Kniegelenksverschleiß, die seit mehr als 6 Monaten (ärztlich dokumentiert) bestehen, übernommen. Die privaten Kassen übernehmen die Kosten auch für andere Krankheitsbilder.