
Osteoporose ist eine häufige Erkrankung des Knochens. Der Knochen wird poröser und dünner und dadurch anfälliger für Knochenbrüche. In Deutschland leiden ca. 6 Millionen Menschen (hauptsächlich Frauen (80 %)) an einer Osteoporose, somit kann man das als Volkskrankheit bezeichnen. Weniger als 1/4 aller Fälle werden frühzeitig diagnostiziert und entsprechend behandelt.
Das Disease Management Programm (DMP) Osteoporose ist eine Vereinbarung zwischen den Krankenkassen und dazu ermächtigten Ärzten, um eine entsprechende Versorgung von chronisch kranken Versicherten mit Osteoporose sicherzustellen. Nach Diagnosestellung werden die Patienten in das DMP Osteoporose eingeschrieben. Ziel dieses Programms ist die Vermeidung von Knochenbrüchen und Stürzen, die Erhöhung der Lebenserwartung, die Verbesserung der osteoporosebezogenen Lebensqualität, der Erhalt der Selbstversorgungsfähigkeit des Patienten, Schmerzreduktion, Verbesserung von Funktion und Beweglichkeit und eine Verlangsamung des Voranschreitens der Erkrankung.
Die Patienten stellen sich alle 3, bzw. 6 Monate in unserer Praxis vor, Daten werden erhoben und dokumentiert. Es erfolgt eine leitliniengerechte Therapie, die regelmäßig überprüft wird. Wir sind verpflichtet uns regelmäßig osteologisch fortzubilden, um eine zeitgemäße leitliniengerechte Diagnostik und Therapie durchzuführen. Jeder teilnehmende Versicherte kann an unserem Schulungsprogramm teilnehmen. Hier werden in kleinen Gruppen Themen rund um das Thema Osteoporose behandelt. Das DMP Osteoporose ist eine Krankenkassenleistung.
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